Km 0 – Inicio
Wir verlassen die Stadt und sagen ihrem Identitätszeichen, der “Santa María”-Kathedrale
auf wiedersehen. Über die Straβe “Fernán González”, die direkt an ihre hintere Front
grenzt, erreichen wir das Sankt Martin- Tor; und durqueren es, wie die ehemaligen Pilger.
Dieser Torbogen wird auch “Puerta Judadera” genannt, da sich hinter ihm das jüdische
Viertel der Stadt befand. Hier biegen wir links ab und gelangen in die “Emperador”-Straβe.
Etwas weiter geradeaus, biegen wir erneut nach lilnks ab und kommen so in die “Calle de
Villalón”, die uns an den Fluss Arlazón und die “Malatos”-Brücke (auch als Brücke der
Leprakranken bekannt) führt. Wir gehen den Fluss an seinem rechten Ufer entlang und
gelangen durch den “Parque del Parral” an das beeindruckende Universitätsgebäude von
Burgos, ehemaliges “Hospital des Königs”. Dieses institutionelle Gebäude stellte im
Altertum eines der wichtigsten Pilger- Hospitale des Jakobsweges dar. Es wurde von dem
Monarchen Alfonso VIII de Castilla im XII. Jahrhundert errichtet, um die frommen Wanderer
aufzunehmen. Diese konnten an dem gleichnamigen Tor auch die “Ermita de San Amaro”
(Kapelle) besuchen.
Immer parallel zu der N-120, werden wir an verschiedenen Punkten die Eisenbahngleise
überqueren, und gelangen so zu einem Rondell und auf einen Fahrradweg, der zwischen
verschiedenen Fakultäten verläuft. Etwas weiter vorn müssen wir nach rechts abbiegen, wie
uns ein Schild anzeigt, dem wir den Weg zur Waldbaumschule “Los Guindales” entnehmen
können. Wir gehen geradeaus weiter, die “Benito Pérez Galdós”- Straβe entlang, und lassen
so den Asphalt der Stadt hinter uns. Über einen Weg gelangen wir an ein Rondell, wo wir
zuerst nach rechts und etwas weiter vorn nach links abbiegen. Diesen Pfad entlang, gehen
wir nahe der Ortschaft Villalbilla vorbei; falls einige der Pilger sich hier
verproviantieren oder dieses Dorf besuchen wollen (es verfügt über verschiedene
Unterkunftsmöglichkeiten, Geschäfte und eine Apotheke), müssen sie die Abzweigung nehmen.
Der Weg führt zu einem Tunnel unter dem Verlauf des AVE (Schnellzug); haben wir diesen
durchquert, müssen wir nach links abbiegen.
Jetzt müssen wir eine Überführung nehmen und dann links -immer parallel zu der
Nationalstraβe- abbiegen. Wir gelangen an das “Acueducto de Arlanzón”, gehen darunter der
Straβe zu und überqueren diese mit entsprechender Vorsicht. Anschlieβend überqueren wir
die Brücke “Del Arzobispo”, wo der Legende nach Alfonso VI von seinem Pferd in den Fluss
fiel, während er seine Feinde verfolgte. Es entfernt uns nur noch ein Kilometer von
unserem ersten Halt: Tardajos. In dieser Ortschaft befindet sich die Fundstätte
“Yacimiento de Deobrigula”, eine antike Stadt des Römischen Imperiums, die im Vorfeld der
Kantabrischen Kriege verlassen wurde. Wir gehen die “Calle del Mediodía”, “Plaza Leandro
Mayoral” und “Real Poniente” entlang und durchqueren so Tardajos. Wir gelangen erneut auf
die Landstraβe, und gehen parallel zu dieser (einigen Hinweisen nach) an der linken Seite,
um anschlieβend eine Brücke über den Fluss Urbel zu überqueren. Wir sind nur zwei
Kilometer von der Ortschaft Rabé de las Calzadas entfernt, deren Wortethymologie uns
darauf hinweist, dass hier mehrere römische Straβen entlangführten.
Wir gelangen über die Straβe “Santa Marina” in das Stadtzentrum und zum “Francisco
Riberas”- Platz; und so an eine Herberge, wo praktisch ein Museum der Erinnerungen des
Jakobsweges instaliert wurde. Nach dem Spaziergang entlang der mittelaterlichen Straβen,
müssen wir bereits die schwierigste Strecke der Etappe angehen. Wir verlassen also die
friedlichen Schatten der Häuser über die Straβe “Baldomero Pampliega”, und beginnen
unseren Marsch entlang der letzten Kilometer in Richtung Hornillos del Camino über
unendliche Geraden der öden Landschaft Kastiliens. Zu unserem Glück, erscheint uns drei
Kilometer nach Rabé die “Fuente de Praotorre” (Brunnen) wie eine Oase in der Wüste. Nach
einem kurzen Anstieg, steigen wir mit Vorsicht die “Cuesta de Matamulos” herab, da die
losen Steine des Weges uns zu schaffen machen können. Nachdem wir eine Landstraβe und den
Fluss Hormazuela überquert haben, erreichen wir Hornillos del Camino und somit den
Endpunkt unserer Etappe Nummer 13.
Lokale Informationen
Polizei, medizinische Versorgung, Sehenswürdigkeiten, Restaurants…