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Weg
Datum/ Beginn des Verlaufs
  • 25 km pro Tag (ca.)
  • 70 km pro Tag (ca.)
Anzahl der Tage
Pilger
Unterkunft
Übernachtungen vor Beginn des Verlaufs
Extra- Übernachtungen beim Antreffen am Zielort
Mahlzeiten

Ausgewählte Regelung (mit/ohne Pension) nicht verfügbar

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Routen des Jakobsweges

Information, Etappen, Landkarte und Interessenspunkte/ Sehenswürdigkeiten

Der französische Weg

Französischer Weg
  • Ausgangspunkt: St. Jean Pied de Port (Frankreich)
  • Länge: 764 km
  • Etappen zu Fuß: 33
  • Etappen mit dem Fahrrad: 14

Der portugiesische Weg

Portugiesischer Weg
  • Ausgangspunkt: Lissabon
  • Länge: 620 km
  • Etappen zu Fuß: 25
  • Etappen mit dem Fahrrad: 5

Der Winter Weg

Weg im Norden
  • Ausgangspunkt: Irún
  • Länge:824 km
  • Etappen zu Fuß: 32
  • Etappen mit dem Fahrrad:18

Der primitive Weg (Urweg)

Der Primitive Weg (Urweg)
  • Ausgangspunkt: Oviedo
  • Länge: 313 km
  • Etappen zu Fuß: 11
  • Etappen mit dem Fahrrad: 7

Der englische Weg

Englischer Weg
  • Ausgangspunkt:Ferrol / Coruña
  • Länge: 119 km
  • Etappen: 6

Der portugiesische Weg entlang der Küste

Portugiesischer Weg entlang der Küste
  • Ausgangspunkt: Oporto
  • Länge: 196 km
  • Etappen zu Fuß: 9
  • Etappen mit dem Fahrrad: 4

Abschluss Fisterra-Muxía

Der Weg über Fisterra- Muxía
  • Ausgangspunkt: Santiago
  • Länge: 90 km
  • Etappen: 4

Der Winter Weg

Winter Weg
  • Ausgangspunkt: Ponferrada
  • Länge: 263 km
  • Etappen: 8

Der Sanabrés- Weg

Sanabrés- Weg
  • Ausgangspunkt: Granja de la Moreruela
  • Länge: 369 km
  • Etappen zu Fuß:13
  • Etappen mit dem Fahrrad: 7

Die Silber-Route

Silber- Route
  • Ausgangspunkt: Sevilla
  • Länge: 960 km
  • Etappen zu Fuß: 27
  • Etappen mit dem Fahrrad:16

Der aragonische Weg

Aragonischer Weg
  • Ausgangspunkt: Somport
  • Länge: 205 km
  • Etappen: 6
  • Etappen mit dem Fahrrad: 3

Der baskische Weg des Innenlandes

Baskischer Weg des Innenlandes
  • Ausgangspunkt: Irún
  • Länge: 252 km / 199 km
  • Etappen:12 / 9
  • Etappen mit dem Fahrrad: 4

Landkarte des Jakobsweges

Landkarte Jakobsweg

Sekundäre Routen des Jakobsweges

Wenn Sie die Etappen jeder dieser Routen kennenlernen möchten, besuchen Sie diesen Link.

Der Weg durch Liébana

Der Weg durch Liébana

Einer der Wege mit eigener Geschichte neben des Apostels Jakobus. Es ist eine berühmte Route, weil im „Santo Toribio“- Kloster eine der wichtigsten Reliquien des Kreuzes Christi bewahrt wird. Ein zusätzlicher Wert, der ihr ein eigenes Jubiläumsjahr verlieh … Weiterlesen

Der „Salvador“- Weg (der Erlöser)

Auch der Weg von „San Salvador“ genannt, verbindet er León mit Oviedo. Ehemalig sind die Pilger von der Route bis Oviedo abgewichen, um die „San Salvador“- Kathedrale zu besuchen. In Oviedo angekommen, wanderten sie entlang des primitiven Weges, bis sie in Melide den französischen Weg wiederaufnahmen … Weiterlesen

Baskischer Weg des Innenlandes

Baskischer Weg des Innenlandes

Er war im römischen Zeitalter ein strategischer jakobinischer Verlauf, da er von Irún aus den zentralen Eintritt in die Halbinsel ermöglichte. Der Weg beginnt in Irún und vereint sich in Santo Domingo de la Calzada (La Rioja) mit dem französischen Weg… Weiterlesen

Der vergessene Weg

Der vergessene Weg

Dieser Weg wird als eine der ersten Routen der Geschichte der Jakobswege festgehalten und vereint die Städte Bilbao und Villafranca del Bierzo; um sich später mit dem französischen Weg oder dem Winter Weg zu vereinen. Er beträgt in seiner Gesamtlänge etwa 637 km… Weiterlesen

Portugiesischer Weg entlang der Küste

Portugiesischer Weg entlang der Küste

Er beginnt in Oporto und verläuft entlang der Küste bis Redondela (Sie erreichen Galicien mit der Fähre in A Guarda, nicht in Tui, wie im Falle des traditionellen portugiesischen Weges). Außerdem kommen Sie durch Vigo und können von dort aus die Cíes- Inseln ersehen. In Redondela vereint er sich mit dem portugiesischen Weg, um Santiago de Compostela zu erreichen… Weiterlesen

Die Bayona- Route

Die Bayona- Route

Sie wird auch als „Bayona- Weg“ bezeichnet, beginnt in der französischen Stadt Bayonne und schliesst sich in Burgos dem französischen Weg an. Von Irún aus wird diese alte Route auch als „Baskischer Weg des Innenlandes“ bezeichnet, da ein Großteil der Strecken beider Verläufe übereinstimmt … Weiterlesen

Aragonischer Weg

Aragonischer Weg

Er verbindet die spanisch- französische Grenze über Somport mit der Stadt Navarras Puente de la Reina, wo er sich mit dem französischen Weg vereint; eine alternative Route, die es erlaubt, die Natur Aragoniens in vollen Zügen zu genießen… Weiterlesen

Der Weg über Le Puy

Der Weg über Le Puy

Auch als „Vía Podiensis“ bekannt, beginnt er in Le Puy, in Velay, und führt zum Bergpass von Roncesvalles, wo er sich mit dem französischen Weg vereint; eine Alternative um den Anstieg nach St. Jean Pied de Port zu vermeiden…

Die Woll- Route

Die Woll- Route

Sie beginnt in Alicante und führt durch La Mancha, bis sie die Hauptstadt Burgos erreicht, wo sie sich dem französischen Weg anschließt. Diese wenig bekannte Route hat ihren Ursprung wahrscheinlich in der Jungsteinzeit, was auf die Bedeutung dieses Gebietes für den Wollhandel zurückzuführen ist … Weiterlesen

Madrider Weg

Madrider Weg

Er beginnt in der Hauptstadt Spaniens und durchquert die „Sierra de Guadarrama“ (Gebirgskette) und einen Großteil des nördlichen Hochlandes über Segovia, Valladolid und León, um in Sahagún auf den französischen Weg zu treffen. Nur wenige Pilger erkennen diese Route an… Weiterlesen

Baztanés- Weg (Baztan)

Baztanés- Weg (Baztan)

Er beginnt in Bayonne und endet in Pamplona, wo er sich mit dem französischen Weg vereint, 109 km voller Geschichten. Dieser Weg wurde im Mittelalter sowohl von Pilgern als auch von Königen oder der Armee genutzt. Daher das Bestreben nach der Wiederherstellung durch den „Verband der Freunde des Weges“ … Weiterlesen

Katalanischer Weg

Katalanischer Weg

Diese Route beginnt in Montserrat, gabelt sich aber beim Antreffen in Tárrega; dieser Verlauf führt nach Santa Cilia de Jaca, wo er sich dem aragonischen Weg anschließt, um sich später in Puente la Reina mit dem Französischen Weg zu vereinen … Weiter lesen

Arabischer Weg

Arabischer Weg

Diese Route hat drei verschiedene Startpunkte in Andalusien, Malaga, Granada und Jaén. Der Treffpunkt ist die Stadt Baena von wo aus der Verlauf weiter nach Mérida führt und sich dort mit der Silber- Route vereint.

Route des Meeres von Arousa

Route des Meeres von Arousa

Diese maritime Flussroute erinnert an die Ankunft in Galicien auf dem Seeweg, wie zu seiner Zeit der Körper des Apostels Jakobus antraf. Sie nehemen in Pontecesures den Verlauf des portugiesischen Weges auf, bis Sie die Hauptstadt Galiciens erreichen … Weiterlesen

Der Weg im Südosten

Der Weg im Südosten

Dieser Verlauf beginnt in der Stadt Alicante, und wir könnten fast sagen, dass er die Halbinsel durchquert, um sich in Benavente der Silber- Route anzuschließen; und später in Astorga in den französischen Weg überzugehen.

Der Levante Weg (Morgenland)

Der Levante Weg (Morgenland)

Er hat seinen Anfang in Valencia und durchquert bis zu fünf Gemeinden, bevor er Galicien erreicht, um die beiden großen Meere der Halbinsel zu vereinen. Einmal in Zamora angekommen, schließt er sich der Silber- Route an… Weiterlesen

Katalanischer Weg über Zaragoza

Katalanischer Weg über Zaragoza

Diese katalanische Route beginnt in Monserrat und führt durch Zaragoza bis nach Logroño, wo sie in den französischen Weg übergeht.

Der Weg über Cádiz

Der Weg über Cádiz

Er beginnt in Cádiz und endet in Sevilla, da von dieser großartigen Stadt die Silber- Route ausgeht, die wegen ihrer Verbindung zur römischen Kultur auch als „Vía Augusta“ bekannt ist … Weiterlesen

Der Weg des Ebro

Der Weg des Ebro

Er beginnt in der Stadt Deltebre und führt weiter nach Fuentes de Ebro, wo er in den Verlauf des katalanischen Weges durch Zaragoza übergeht… Weiterlesen

Haupt- Routen des Jakobsweges

Französischer Weg

Geschichte des Weges

Es existiert Information bezüglich dieses Weges seit dem Jahr 1135, konkret in Archiven des „Códice Calixtino“, in denen zum ersten Mal Angaben zu Entfernungen, zwischen dem Grab des Apostels Jakobus und den prinzipiellen europäischen Städten gefunden wurden. Bis zum heutigen Tag ist diese die best dokumentierte Route des Jakobsweges.

Aufgrund der christlichen Kultur wurde diese Route des Jakobsweges zur meist bewanderten Pilger- Route des mittelalterlichen Europas, um das hoch geschätzte Grab in Santiago de Compostela zu besuchen. Dies führte zu einer fortschreitendenden Relevanz inerhalb der Pilgergemeinschaft und anderer Personen, die Kenntnis von ihm hatten; Grund aus dem er die Ehre erhielt, die weltweit bekannteste Route zu sein. Was wiederum eine große wirtschaftliche und soziale Anerkennung mit sich brachte.

Heute ist sie, aufgrund ihres Bekanntheitsgrades, die meistbewanderte, und auch die am besten auf die Versorgung und Unterkunft der Pilger ausgerichtete Route. Sie verfügt über einen dem Norden der Halbinsel nahen Verlauf von ungefähr 760 km, der in 31 Etappen unterteilt ist und in Saint Jean Pied de Port beginnt …

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Portugiesischer Weg

Geschichte des Weges

Diese Route des Jakobsweges erlebte nach der Unabhängigkeit Portugals im XII.Jahrhundert, die von König Alfonso I eingeführt wurde, einen zunehmenden Aufschwung. Die Reise von Portugal in die Hauptstadt Compostela ging über geistige Gründe hinaus: Aufgrund der Unabhängigkeit, verstärkten kulturelle und wirtschaftliche Gründe die Beziehungen zwischen den benachbarten Gebieten. Dies führte zu der Errichtung einer Infrastruktur (Wege und gepflasterte Straßen) von Portugal bis ins galicische Territorium, die bis zum heutigen Tag erhalten geblieben ist. Wodurch eine historische Route zwischen dem Nachbarland und der galicischen Gemeinschaft geschaffen wurde.

Viele Könige, Adlige und Geistliche, trugen mit ihren Pilgerschaften zur aufkommenden Relevanz der Jakobinischen Route bei, um sie in eine der meistbewanderten zu verwandeln. Ein Beispiel ist das von Doña Isabel de Portugal, die nach der Pilgerschaft in der Kathedrale von Santiago im XIV. Jahrhundert, dem Apostel ihre Kaiserin- Krone des Heiligen Römischen Reiches als Opfergabe darbot. Nach ihrem Tod, wurden ihre sterblichen Überreste in der portugiesischen Stadt Coimbra mit einem Pilgerstab begraben, so wie sie es im Vorfeld verordnet hatte …

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Weg im Norden

Geschichte des Weges

Sein Verlauf erstreckt sich über das gesamte nordspanische Gebiet, vom Baskenland bis nach Santiago de Compostela, entlang der Küste des Kantabrischen Meeres. Er beginnt in Irún und verläuft durch unglaubliche Städte wie San Sebastián, Bilbao, Santander und Gijón. An seiner Grenze angekommen, trift er in Ribadeo in der Provinz Lugo auf galicisches Gebiet, nur 180 Kilometer von der Kathedrale von Santiago entfernt.

Nach dem Primitiven Weg (Urweg) gilt sie als eine der historisch weitreichendsten Routen, gleich der französischen. Viele Könige und Königinnen der europäischen Länder, pilgerten entlang diesen Weges, um schließlich die Überreste des Apostels verehren zu können. Nach der Rückeroberung des von den Muslimen besetzten hispanischen Territoriums verlor diese nördliche Route zugunsten der französischen an Bedeutung, da letztere im XII. Jahrhundert auch von der spanischen Monarchie stärker unterstützt wurde. Viele Pilger waren jedoch entschlossen, weiterhin entlang der Küste und den baskischen und kantabrischen Häfen zu pilgern; aus dem Grund wird diese Route auch als „Camino de la Costa“ (Küstenweg) bezeichnet…

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Der Primitive Weg (Urweg)

Geschichte des Weges

Sobald das Grab des Apostels Jakobus im Jahre 813 entdeckt wurde, nahm Alfonso II “ Der Keusche“ und damaliger König der bekannten Gallaecia, mit Hinblick auf den unglaublichen Fund, den Weg von Asturien in galicisches Land auf. Er nahm den Pfad, der durch das Innenland Asturiens nach Lugo und von dort aus weiter in die Hauptstadt Compostela führt, wo er bei seiner Ankunft den Auftrag erteilte, eine Kultkirche zu errichten, in der die sterblichen Überreste des Apostels ihre letzte Ruhe finden sollten. Und setzte somit den Grundstein für die heute weltweit bekannte Kathedrale und des ersten aller Wege nach Santiago: des Primitiven.

Es ist eine wunderbare Option, um die wahren Wurzeln der Pilgerschaft zu entdecken. Von Oviedo aus überqueren Sie das asturische Fürstentum nach Westen, um über die Provinz Lugo nach Galicien zu gelangen, und im Munizip Melide auf den französischen Weg zu stoßen; knapp 55 km vor Santiago de Compostela. Die Route ist landschaftlich beeindruckend in ihrer natürlichen Schönheit, sowie aufgrund ihres unschätzbaren historischen- und Kulturerbes …

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Englischer Weg

Geschichte des Weges

Aufgrund der Lage der Eingangshäfen der Städte Ferrol und A Coruña wurde diese galicische Route geboren. Es waren nicht nur die englischen Seefahrer, die galicische Küsten bereisten; Schotten, Iren und viele andere aus den skandinavischen Ländern und den Niederlanden liefen in die Häfen ein, um später über Land Wegen zu folgen, die zu Handelszwecken zurückgelegt wurden. Die Pilgerschaften begannen Mitte des XIV. Jahrhunderts unter den Seefahrern Berühmtheit zu erlangen, als diese christliche Heiligtümer jenseits ihrer eigenen Länder kennen lernen wollten.

120 km trennen die Städte Ferrol und Santiago de Compostela. Voller Geschichte und Kulturerbe, wo das Grün in jeder Etappe vorherrscht und die Ruhe uns abseits des Massenphänomens anderer Routen begleitet. Es gibt zwei Verläufe: Von Ferrol oder von A Coruña aus; wobei 5 Etappen dem ersten Verlauf angehören, und nur 3 A Coruña von Santiago trennen …

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Silber- Route

Geschichte des Weges

Dieser Weg datiert aus römischer Zeit. Die Silber- Route ist seit der Römerzeit ein historischer Pfad, der vom Römischen Reich genutzt wurde, um den Westen Hispanias von Mérida (Augusta Emerita) nach Astorga (Artúrica Augusta) zu durchqueren. Sie wandelte sich daher in die Hauptachse der Kommunikation des gesamten Westens der Halbinsel, und im Laufe des frühen Mittelalters in die Jakobus- Route; die für die Anreise aus dem Süden in die galicische Hauptstadt genutzt wurde.

Nach der Rückeroberung der von den Arabern besetzten südlichen Gebiete, wurde die Silber- Route bis in den Süden der Halbinsel fortgehend künstlich verlängert. Mit der Plünderung der Kathedrale von Santiago, die Almanzor im X. Jahrhundert durchführte, bei der christliche Gefangene gezwungen wurden deren Glocken nach Córdoba zu tragen, fand der erste große Massenzustrom auf diese Route statt. Die Rückgabe und Transport derselben Glocken über die Silber- Route setzte aber mit der Rückeroberung von Al Andalus den Grundstein für die massive Pilgerung von Andalusien und Extremadura ins Gebiet Galiciens.

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Sanabrés- Weg

Geschichte des Weges

Dieser Weg besteht aus zahlreichen Pfaden und gepflasterten Römerstraßen, die von diesen eingerichtet, und von einer Vielzahl von Völkern beschritten wurden: Kelten, Phönizier, Römer, Araber und schließlich christliche Pilger, die nach Santiago de Compostela wanderten. Diese Route ging immer mit der Silber- Route einher, ein Verlauf, der die südlichen Gebiete mit denen der Hauptstadt Compostela verbindet, um so beim Erreichen Zamoras zu vermeiden, Astorga zu durchqueren. Auf diese Weise erreicht man Galicien über die Provinz Ourense.

Der Ausgangspunkt dieser Route ist die zur Provinz Zamora angehörende Gemeinde Granja de la Moreruela, wo das erste Kloster des Zisterzienser- Ordens errichtet wurde. Zuvor war dieser Ort als „Santiago de Moreruela“ bekannt, ein Beweis für seine enge Verbindung mit dem Jakobsweg. Viele Reisende und Kaufleute nutzten ebenfalls diesen Ur- Weg, um zwischen so weit entfernten Punkten wie dem Zentrum der Halbinsel und dem Norden Spaniens eine Verbindung herzustellen.

Er wurde auch als Viehtriebstrecke und Transportweg für Kaufleute aus dem ganzen Land genutzt. Hervorzuheben sind dabei die bekannten „Gehsteige“ (veredas), die von den galicischen Bauern zur Erntezeit bis nach Kastilien beschritten wurden. Viele Hospitale und Herbergen wurden gebaut, ebenso Tempel und Klöster, um alle Pilger zu versorgen, die …

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Abschluss Fisterra- Muxía

Geschichte des Weges

Fisterra aus dem Lateinischen „finis terrae“ hatte seine historischen Wurzeln lange bevor die Pilgerschaften begannen. Verschiedene Gelehrte glauben, zwischen der antiken Stadt Dugium und der berühmten Atlantis an dieser Stelle eine Verbindung herstellen zu können; und hier hat sich ebenfalls der im Süden ursprüngliche keltische Stamm der Nerios angesiedelt. Die Wahl ist nicht zufällig auf dieses Gebietet gefallen, denn bis weit ins Mittelalter hinein glaubte man, das Kap Finisterre sei die letzte Bastion der Welt, wie sie ihnen damals bekannt war. So begann die Verbreitung einer Vielzahl von Ansiedlungen und Bauten zur Anbetung des Sonnengottes, der täglich aus den Gewässern des Atlantischen Ozeans auftauchte.

Es wurden sogar ein wichtiger Altar -der Ara Solis- und ein spirituelles Zentrum zu Ehren dieses Gottes errichtet. In diesem Tempel, fanden sich sowohl Kelten als später auch Römer ein. Der Legende nach war es der Apostel selbst, der die Zerstörung dieses Tempels befahl, da er diesen Kult für heidnisch hielt. Angesichts der Ablehnung des Volkes, schlug eine große Flut schließlich den „Ara Solis“ nieder und zerstörte somit das gesamte Dorf. Nur zwei Ochsen konnten sich auf ihrer Flucht retten. Ihr Glück wandelte sich schnell, als diese später zur Strafe Gottes in Stein verwandelt wurden, und die aktuellen Inseln von Bois de Gures bildeten.

Von daher ist die einzige Route, die von Santiago ausgeht, keine moderne Erfindung, wie viele meinen könnten. Die jüngsten Ausgrabungen in der Sankt Wilhelm- Kapelle (San Guillermo) haben eine enge Verbindung mit dem Apostel und anderen, viel älteren Traditionen und Kulten bewiesen…

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Winter Weg

Geschichte des Weges

Während der Wintermonate können einige Abschnitte des Jakobsweges hart sein. Obwohl die Landschaften in dieser Zeit faszinierend sind, finden wir bei unserer Ankunft in Ponferrada verschneite Gebiete und Straßen mit zahlreichen Pfützen, die den Marsch erschweren. Angesichts dieser Gründe und der kalten Feuchtigkeit, die sich auf unerbittliche Weise in die Knochen schleicht, sahen sich die Pilger gezwungen, einen alternativen Weg zu finden; um auf leichtere und sichere Weise nach Galicien zu gelangen. Dies führte zur Entstehung des Winter Weges.

Heute hat diese alternative Route jedoch ihre Saisonalität verloren und beginnt, ohne Berücksichtigung der Jahreszeit, zu einer häufig bewanderten Route zu werden. Die Ursache sind ihre Landschaften und das historische Kulturerbe, das sie uns bietet. Deshalb entscheiden sich viele Pilger zu jeder Jahreszeit für dieses Abenteuer. Besonders im Frühling zum genießen ihrer Landschaften empfehlenswert; und im Sommer, um dem Massenphänomen der ursprünglichen französischen Route zu entgehen …

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