Wir verabschieden uns von Castro in der „Santa María de la Asunción“- Kirche, an der Küste
des Kantabrischen Meeres. Über die Straßen „Arturo Dúo Vidal“ und „Silvestre Ochoa“ gehen
wir auf die Nationalstraße zu, wo wir rechts abbiegen und zum „Campijo“ aufsteigen. Oben
angekommen, nehmen wir links eine Unterführung, unter der Autobahn in Richtung eines
Campingplatzes und biegen dann wieder rechts ab, sobald wir die Unterführung verlassen. An
der nächsten Kreuzung biegen wir erneut nach rechts in Richtung Allendelagua ab. In dieser
Ortschaft, die Castro Urdiales angehört, befinden sich die Ruinen des mittelalterlichen
Turms der Templer, eine antike Burg aus dem XIV. Jahrhundert, deren Bau dem Tempelorden
zugeschrieben wird. Wir gehen weiter am Hang des „Monte de San Antón“ entlang, kommen am
Sankt Markus- Tempel vorbei, nähern uns der Autobahn, und gehen die nächsten Meter auf
einer Parallelstraße bis Cerdigo. Um das Stadtzentrum zu erreichen, müssen wir erneut
unter der A-8 (Schnellstraße) hindurchgehen und dann die N-634 (Nationalstraße)
überqueren. Über einen asphaltierten Weg und dann entlang eines Pfades kehren wir zur
Küste zurück und nähern uns Islares. Die Route verläuft entlang der „Casal“- Straße; wenn
wir aber etwas kaufen wollen, müssen wir auf die Nationalstraße ausweichen, um hinter dem
Campingplatz von Arenillas erneut auf den Original- Verlauf zu treffen. Von hier aus
wandern wir auf dem Randstreifen weiter. Wir wandern -von Sümpfen umgeben- von der Mündung
des Flusses Agüera in das kantabrische Innenland. Nach einer Unterführung unter der
Autobahn müssen wir die zwei Optionen abschätzen, die sich ergeben: Die erste ist, dem
Randstreifen der Nationalstraße bis Mollaneda zu folgen, um dann nach Iseca Vieja auf die
ursprüngliche Route zu treffen.
Die traditionelle Route führt über einen aufsteigenden Pfad, der direkt am Viadukt
entsteht. Dieser Weg führt uns zuerst nach Nocina, Ortschaft, die über eine Herberge
verfügt. Wir wandern weiter in Richtung der Regionalstraße CA-151, kommen ins „Rioseco“-
Viertel und können aus der Ferne die „San Vicente de la Maza“- Kirche im Renaissancestil
des XVI. Jahrhunderts betrachten. Beim Betreten von Rioseco biegen wir links in das
„Pomar“- Viertel ein und überqueren einen Bach. Sobald wir ihn überquert haben, nehmen wir
den Weg, der uns rechts an ein Wohngebiet führt, und kommen an den „San Lorenzo“ und „San
Blas“- Wallfahrtskapellen vorbei, die bereits im „Revilla“- Viertel liegen.
Wieder treffen wir auf die Kreisstraße, der wir bis an ein Rondell folgen. Wir befinden
uns bereits in der Nähe von El Puente, wo wir alle Art von Dienstleistungen finden können.
Der Verlauf der Route bringt uns an den Fluss und ins „Magdalena“- Viertel, wo wir -bevor
wir eine Kirche erreichen- den Asphalt beiseite lassen und den steilen Abstieg nach
Lugarejos beginnen. Begleitet von einer Vielzahl an Pinien spazieren wir entlang des
sogenannten „Camino de Liendo“ und verlassen ihn an einer Gabelung, an der wir nach rechts
ausweichen, um den Gipfel zu erreichen. Das Gelände lässt uns aufatmen- aber, nachdem wir
einige Meter gegangen sind, beginnen wir den ebenso harten Abstieg ins Tal von Liendo. Wir
werden noch einmal auf die Autobahn und einer weiteren unterirdischen Passage treffen,
woraufhin wir nach rechts auf die Viertel „Rocillo“, „Sopeña“ und „Hazas“ zugehen; ein
möglicher Endpunkt der Etappe für diejenigen, die sich dafür entscheiden. Wenn wir noch
Kräfte haben, folgen wir weiterhin der Straße in Richtung der N-634- erneut bergauf. Wir
können geradeaus weiterwandern oder nach Tarrueza absteigen. Wir möchten vormerken, dass
uns dann wieder ein Aufstieg zur Nationalstraße bevorsteht, um Laredo zu erreichen. Wenn
wir die Straße weiter entlanggehen, müssen wir im „La Arenosa“- Viertel nach rechts
abbiegen und gelangen so an den hervorragenden Aussichtspunkt von „La Torre“ (der Turm)-
perfekt, um die Kamera zu ergreifen und einen Moment auszuruhen.
Wir sind ganz in der Nähe von Laredo. Neben einem Weg- Kreuz (crucero) biegen wir links ab
und überqueren die Straße, um geradeaus eine Treppe herabzusteigen. Auf diese Weise
erreichen wir die Kapelle des Heiligen Geistes (Espíritu Santo), in die wir durch das „San
Lorenzo“- Tor gelangen. Entlang der gleichnamigen Straße erreichen wir die Pilger-
Herberge und beenden die heutige Etappe.