Wieder orientieren wir uns der Pereda- Promenade hin zu, einer der ältesten Straßen der
Stadt, die zum Historisch- künstlerischen Ensemble am Ufer des Kantabrischen Meeres
erklärt wurde. Nach einem angenehmen Spaziergang überqueren wir den „Cuatro Caminos“-
Platz, die „Avenida de Valdecilla“ und nehmen die „Cajo“- Straße direkt gegenüber in
Richtung der Viertel „Campogiro“ und „Castro“. Wir müssen eine Brücke über den Bahngleisen
überqueren, um links über einen parallelen Pfad einige Meter weiter zu gehen. Bevor wir in
das „Santa Cruz de Bezana“- Viertel gelangen, müssen wir Lluja durchqueren und unter einem
Tunnel durchgehen, um es anschließend über die „Avenida José María de Pereda“ zu
erreichen. Der nächste Bevölkerungskern, auf den wir stoßen werden, ist der von Mompía.
Ortschaft, die Sana Cruz de Bezana angehört, wo wir das sogenannte „Indiana“- Haus an der
Hauptstraße bewundern können. Dem Straßenverlauf folgend, überqueren wir eine Brücke und
folgen der CA-304 in Richtung Bojar. Gleich beim Eintreffen ins Dorf, verlassen wir den
Asphalt und gehen rechts in einen Pfad über, der uns erneut an die Bahngleise führt. Dank
einer unterirdischen Passage kommen wir schnell nach Boo de Piélagos. Früher gab es von
hier aus einen Wassertransport, der den Fluss Pas bis Miengo überquerte. Auf diese Weise
konnte der Umweg über Puente Arce vermieden werden. Heutzutage haben wir die gefährliche
und daher nicht empfehlenswerte Option, die Bahngleise zu überqueren. Um diese fast zehn
Kilometer zu bewältigen, ohne unser Leben zu gefährden, können wir am Bahnhof von Boo den
Zug nehmen und in Mogro aussteigen. Wenn wir kein Risiko eingehen wollen, müssen wir einen
Umweg über die Arce- Brücke machen; dabei durqueren wir eine Unterirdische Passage unter
der Schnellstraße und das Wohngebiet „Mina“. Haben wir Arce einmal erreicht, folgen wir
dem Verlauf der Nationalstraße. Diese führt uns durch das „Monseñor“- Viertel und wir
kommen endlich an eine Brücke über den Fluss Pas.
Welche Option wir auch immer wählen, von Oruña aus setzen wir den Weg über die Straße
fort- mit dem Blickpunkt auf Mogro und der „Virgen del Monte“- Weihestätte. Diese auf
einem Hügel errichtete Wallfahrtskapelle hatte ihren Ursprung in einem primitiven
„Humilladero“ (religiöse Kleinstruktur) zu Ehren der Jungfrau, der sich etwas weiter unten
befand. Im Anstieg erreichen wir die Ortschaft Mogro, mit der größten Bevölkerungsdichte
des Gemeindebezirks und herrlichen Landschaften, aufgrund ihrer strategischen Lage mit
Blick auf das kantabrische Meer. Neben der Advokation der Jungfrau, ist auch die Sankt
Martin- Kirche hervorzuheben, die sich am höchsten Punkt des Gemeindebezirks befindet, und
deren Bau im XVI. Jahrhundert eingeleitet wurde. Wenn wir eine Außerortsstraße erreichen,
müssen wir links abbiegen: Unsere Absicht ist es, Bárcena de Cudón zu umgehen, indem wir
rechts abbiegen, bevor wir die Ortschaft erreichen; und anschließend einen Weg nehmen, der
uns nach Carriazo führt. Von dort müssen wir (etwas weiter vorn) nur noch die Straße
überqueren und auf der linken Seite nach Cudón weiterwandern. Nachdem wir diese kleine
Ortschaft und das nachfolgende Industriegebiet durchquert haben, überqueren wir eine
Brücke über einer Bahnstrecke und erreichen Requejada, bereits im Gemeindebezirk Polanco.
Wir folgen dem Verlauf der Nationalstraße bis Santillana del Mar. Vorher kommen wir aber
nach Barreda, wo wir erneut den Fluss überqueren müssen. Bevor wir ankommen, müssen wir
die CA-132 in Richtung Suances entlanggehen und später bei Camplengo eine Abzweigung nach
links nehmen. Von dort aus wandern wir weiter aufwärts, bis wir geradeaus auf die
Abzweigung nach Queveda treffen. Viele Pilger entscheiden, die Etappe hier zu beenden.
Aber diejenigen, die noch über Kräfte verfügen, um auch die restlichen Kilometer bis
Santillana zu bewältigen, können dort die Tages- Route abschließen. Wenn wir Camplengo
verlassen, müssen wir nur in Richtung des „La Fontanilla“- Viertels hinabsteigen um an die
„Santa Juliana“ Stiftskirche zu gelangen. Dieses Monument aus dem XII. Jahrhundert
verdankt seinen Ursprung einem ehemaligen Kloster und der Absicht seiner Mönche, eine
Wallfahrtskapelle zu errichten, in der die Reliquien der Märtyrerin Juliana verehrt werden
konnten. Heutzutage existieren keine Überreste des ursprünglichen Tempels. Aber die
bestehende Kirche zeichnet sich durch ihren Hochaltar gotischen, Flamboyant- und
Plateresque- Stils des XV. Jahrhunderts aus. Wir erreichen das Stadtzentrum und so den
„Ramón Pelayo“- und Rathausplatz.