Km 0 – Inicio
Wir velassen Alvaiázere an seiner Kirche vorbei und biegen rechts in die „D.Sancho I“-
Straße ein; um dem mittelalterlichen Weg, der uns schon gestern geleitet hat, in die Orte
Laranjais, Vendas und Venda do Negro zu folgen. Wir befinden uns in der „Sierra de
Ariques“ (Gebirgskette), die sich durch eine reiche Artenvielfalt auszeichnet, und
hundertjährige Eichen, Rosenbüsche, Olivenbäume und zahlreiche Wildtiere wie Wildschweine,
Füchse und Fledermäuse beherbergt. Nach Angaben der jakobinischen Route werden wir an
folgenden Orten vorbeikommen: Gramatinha, Casal Maduros, Casal do Soeiro und schließlich
(über die Schnellstraße) Ansião.
Diese „Villa“, die zum Bezirk Leiria gehört, zeichnet sich durch den „Solar dos Condes de
Castelo Melhor“ aus, der zum Nationaldenkmal erklärt wurde und derzeit im Besitz der
Stadtkammer ist. Es ist das einzige Bauwerk manuelinischer Architektur in der gesamten
Region, das seit dem XV. Jahrhundert bis zum heutigen Tage erhalten geblieben ist. Wir
erreichen diese Ortschaft also über die „Dr. Adriano Rego“- Straße, wo sich eine weitere
der Hauptsehenswürdigkeiten dieser Gegend befindet, die als „Pelourinho de Ansião“ bekannt
ist. Es handelt sich dabei um einen Pranger des XVII. Jahrhunderts, der vor der oben
genannten Residenz zu Ehren des Grafen von Ericeira errichtet wurde. Später werden wir
auch an dem „Padrão de Ansião“ aus dem XVI. Jahrhundert vorbeikommen: Denkmal, das in
Dankbarkeit an „D. Luís de Meneses“ errichtet wurde (dritter Graf von Ericeira, dem eine
weitreichende militärische und politische Karriere zugeschrieben wird).
Nach diesem obligatorischen Halt, um Ansião zu besuchen, wandern wir weiter in Richtung
des „Ponte da Cal“, einer Brücke aus dem XVII. Jahrhundert, die Teil des ehemaligen
Verlaufs zwischen Coimbra und Lissabon war. Es sind sogar die Becken erhalten geblieben,
wo die heilige Königin Isabel sich erfrischt haben soll, wenn sie sich in diesen Landen
aufhielt. Anhand der Signalisierung erreichen wir später die „Fonte Santa“ (heilige
Quelle), wo der Legende nach im XVII. Jahrhundert die Jungfrau Maria erschien. Von Nebos
aus nehmen wir einen Weg nach links, der uns bis „Venda do Brasil“ und anschließend bis
„Casais da Granja“ führt.
Bergauf werden wir uns Alvorge nähern, um diese Ortschaft im Anschluss anhand der „Miguel
David Namora“- Straße zu durchqueren, an der sich die „Misericordia“- Kirche befindet.
Rechts an der Kirche vorbei nehmen wir einen Weg, der uns zu den Ruinen von „Quinta da
Ladeia“ führt. Die restlichen Kilometer legen wir über Landwege in ständiger Nähe der N348
zurück. Immer in Richtung Rabaçal wandern wir weiter entlang der Überreste der Römerstraße
und werden von den Ruinen der „Germanelo“- Burg empfangen, die von D. Afonso Henriques auf
einem ehemaligen „Castro“ (keltische Festung) erbaut wurde.
Lokale Informationen
Polizei, medizinische Versorgung, Sehenswürdigkeiten, Restaurants…