Km 0 – Inicio
Wir beginnen mit einer Etappe von etwas mehr als dreißig Kilometern Fußmarsch, allerdings
nicht ohne vorher die bekanntesten Orte dieser Stadt zu besuchen. Der historische
Stadtkern mit der mittelalterlichen Brücke gotischen Stils und der “Santa María de
Barcelos“- Hauptkirche sowie der wöchentliche Markt, welcher als der größte Freiluftmarkt
des Landes gilt, ist hervorzuheben.
Wir lassen die Stadt hinter uns, um den Aufstieg in Richtung der Hügel von Portela und
Albergaria anzugehen. Diese Strecke wird unsere Beine auf die Probe stellen, denn wir
werden zwischen kontinuierlichen Asphalt- und Kopfsteinpflasterabschnitten wechseln. Der
Mangel an Dienstleistungen zwischen den Ortschaften des Verlaufs, wird in dieser ersten
Etappe ebenfalls eine Herausforderung sein. Wir nehmen die “Rúa Bem Feito“, um der Route
zu folgen, die durch die berühmten gelben Pfeile gekennzeichnet ist, welche für den
Jakobsweg charakteristisch sind. Wir suchen die Brücke der Kreisstraße auf, die wir
erreichen, nachdem wir links in die “Dr. Manuel Pais“- Straße abbiegen, und am ersten
Rondell geradeaus weitergehen. Nachdem wir diese überquert haben, gehen wir an einem
weiteren Rondell geradeaus weiter und biegen etwas später rechts in Richtung “Rúa de San
Mamede“ ab. Eineinhalb Kilometer weiter, nachdem wir die „Vila Boas“- Kirche hinter uns
gelassen haben, beschreiten wir bereits Kopfsteinpflaster und Nebenstraßen. Wir kommen an
mehreren Kapellen und ländlichen Bevölkerungskernen vorbei und müssen nach der „Tamel São
Pedro Fins“- Kirche rechts abbiegen, um das Dorf Portela de Tamel zu erreichen. Von hier
aus gehen wir über eine kurze Strecke der N-204- Schnellstraße zu, da wir einige Meter
weiter nach links in eine andere Straße in Richtung Quintiaes, einer portugiesischen
“freguesia“ der Gemeinde Barcelos einbiegen.
Wir nehmen jetzt einen Weg bergab zur “Aborim“- Kirche und ihrem Weg- Kreuz (Cruzeiro),
und überqueren einen Bahnübergang in Richtung Ponte das Tábuas. Wir überqueren die
mittelalterliche Brücke von Tábuas aus dem XII. Jahrhundert, die ursprünglich aus Holz
bestand; und biegen nach rechts ab, um über die N-308 die Pfarrgemeinde von Balugães zu
erreichen, und ihre romanische “São Martinho“- Kirche zu besuchen. Wir verabschieden uns
von dieser Ortschaft über die N-204, in Richtung “Casa Fernanda“, wo viele Pilger
entscheiden einzuhalten, um die Nacht zu verbringen und so die Etappe in zwei zu teilen.
Weiterhin dieser Richtung folgend, überqueren wir die M538 und gehen der Hauptkirche von
Vitorino dos Piães entgegen, von der aus wir eine aufsteigende Straße nehmen. Nach etwa
300 Metern biegen wir links ab, um einen zu einer Häusergruppe parallelen Weg zu nehmen.
Dann treffen wir auf der Höhe von Portela da Facha erneut auf die Nationalstraße, und
biegen später in einen Feldweg ein, der uns zu einer Kreisstraße führt. Auf diese Weise
nähern wir uns den Dörfern Borgonha und Sobreiro. Wir lassen diese über die N-203 hinter
uns und gehen später in die “Rio Lima“- Straße über, um weiterhin mehrere (den vorherigen
sehr ähnlichen) Bevölkerungskerne anhand eines mittelalterlichen Weges zu durchqueren. Zu
erwähnen ist die „Nossa Senhora das Neves“- Kapelle, die wir auf dem Weg ebenfalls finden
werden. Schließlich erreichten wir den Fluss Lima und seine schöne mittelalterliche Brücke
desselben Namens. Die Legende besagt, dass die römischen Soldaten es nicht wagten diese zu
überqueren, da sie glaubten, sie sei verzaubert und würden dabei riskieren, das Gedächtnis
zu verlieren. Angesichts der Zweifel der Soldaten, ergriff der Befehlshaber Decimus Junius
Brutus die Initiative, überquerte die besagte Brücke und rief einen nach dem anderen vom
anderen Ufer aus, um so ihren Irrtum zu demonstrieren.
Ponte de Lima gilt als die erste “Villa“ Portugals, die Anfang des XII. Jahrhunderts von
Seiten Teresa de Leóns die Betrachtung als “Fuero“ (Privilegien, die einer Gemeinschaft,
einer Stadt oder einer Person gewährt werden) übertragen wurde. Sie zeichnet sich durch
sein sehr gut erhaltenes historisches Zentrum aus, in dem sich die Hauptkirche befindet-
und gilt als Wiege des ländlichen Tourismus in Portugal, wo zahlreiche Einrichtungen
dieser Art zu finden sind.
Lokale Informationen
Polizei, medizinische Versorgung, Sehenswürdigkeiten, Restaurants…