Km 0 – Inicio
Wir nehmen den Weg entlang der Straße „Isidoro Queimaliños“ auf, und gehen in die Straßen
„Do Cruceiro“, „Loureiro“ und „Picota“ über, während wir unter den imposanten Bögen des
Viadukts von Pontevedra hindurchgehen. Wir gehen der Nationalstraße entgegen, um auf
unserer Tages- Route ein weiteres Mal auf sie zu stoßen. Die barocke „Santa Mariña“-
Kapelle wird das erste Wunderwerk sein, das uns einen guten Morgen verspricht, während wir
Redondela parallel zur N-550 verlassen. Das erste Dorf, das wir erreichen, nachdem wir
Redondela hinter uns gelassen haben, ist ungefähr drei Kilometer entfernt; innerhalb
dieser kurzen Strecke befindet sich der gefährlichste Punkt des Weges, an der Stelle, wo
wir die Nationalstraße überqueren. In den nächsten etwa 4 km, werden wir neben viel
Asphalt auf lokalen Straßen auch spektakuläre Ausblicke auf die „Ria de Vigo“ vorfinden.
Über diese Landstraßen wandern wir durch kleine Dörfer des ländlichen Galiciens, bis wir
Arcade im „Concello“ Soutomaior erreichen. Dort finden wir einen steilen Aufstieg mit
einem Freizeitbereich inmitten der Strecke, wo wir uns ein wenig ausruhen und aufatmen
können. Dann müssen wir in Richtung der Straße, die uns nach Arcade führt (einem
touristischen Dorf, in dem wir eine Pause einlegen können), bergab gehen. Wenn wir bereit
sind, ein paar Kilometer von der Route abzuweichen, können wir das majestätische Schloss
sowie die Gärten der Ortschaft besuchen, in denen bis zu 500 verschiedene Kamelienarten
kultiviert werden. Wenn Sie zur Mittagszeit eintreffen, dürfen Sie Arcade nicht verlassen,
ohne die Austern probiert zu haben, welche dieses Dorf so berühmt gemacht haben.
Wir verlassen das Dorf anhand eines Abstiegs nach Ponte Sampaio und seiner imposanten
Steinbrücke über dem Fluss Verdugo, die Zeuge einer der erbittertsten Schlachten des
Unabhängigkeitskrieges (Juni 1809) war. Das Resultat dieser Auseinandersetzung brachte die
Ankündigung des Rückzugs der von Marschall Ney kommandierten französischen Truppen aus
galicischem Territorium mit sich- und gewährte so der galicischen Miliz und der spanischen
Armee die Ehre des Sieges im Kampf um die Unabhängigkeit des Landes.
Wir setzen den Marsch entlang des Randstreifens der Schnellstraße fort. Bald treffen wir
auf den „Pazo de Bellavista“ (Herrenhaus) und einem Weg- Kreuz, an dem wir links abbiegen,
um Ponte Sampaio anhand eines recht entspannten Aufstiegs zu verlassen. Indem wir
geradeaus weiterwandern, stoßen wir auf den „Ponte Nova“, einer mittelalterlichen Brücke,
die im Jahr 2006 nach einer Überschwemmung in sich zusammenbrach, und die Umleitung des
Jakobsweges und den Bau einer neuen Brücke verursachte; die es ermöglichte, den Fluss zu
überqueren.
Nachdem wir den Metallsteg überquert haben, umgibt uns erneut römisches Flair, da große
Platten den Boden der antiken Römerstraße XIX verkleiden, die Astorga mit Braga verband;
und uns ein Bild voller Schönheit auf dem Hintergrund der Geschichte eines Ortes, der
jetzt als Brea Vella de Canicouva bekannt ist, hinterlässt. Die Radfahrer sind die
Benachteiligten der bestehenden Bodenbeschaffenheit, da es sich als schwierig ergibt, sich
aufrecht auf dem Fahrrad zu halten, ohne einen Fuß auf den Grund zu setzen. Erdige und
steinige Wege führen uns nach Figueirido, wo uns das Wasser seiner natürlichen Quelle
erlaubt, unseren Durst zu stillen und unsere Feldflaschen aufzufüllen. Nach der
Erfrischung gehen wir bergab in die Pfarrgemeinde Santa Comba de Bértola und einem kurzen
Abschnitt zu, der von Eukalyptus-, Kastanien- und Eichenbäumen umgeben ist und in einen
erdigen Pfad übergeht, der uns zur „Santa Marta“- Kapelle führt.
Hier stoßen wir auf eine Kreuzung mit der Kreisstraße, an der wir links abbiegen und dem
Randstreifen folgen müssen, um auf unserem Weg die Orte O Pobo und Marco hinter uns zu
lassen und schließlich die Stadt Pontevedra zu erreichen.
Die Stadt erwartet uns in ihrer kulturellen und landschaftlichen Pracht voller Geschichte,
bereit, alle Pilger mit offenen Armen zu empfangen, die ihre historische Größe bewundern
möchten.
Lokale Informationen
Polizei, medizinische Versorgung, Sehenswürdigkeiten, Restaurants…