Km 0 – Inicio
Wenn wir von der Herberge von San Juan de Villapañada ausgehen, müssen wir einige Meter
die gestern begangene Strecke zurückgehen und überqueren den Bach. An der Kreuzung nach
der Abzweigung zur Herberge, biegen wir rechts ab, um an die „Nuestra Señora del Fresno“-
Weihestätte zu gelangen. Wenn wir die Höhe erreichen, können wir diesen Tempel aus dem
XVI. Jahrhundert bewundern, der zahlreiche Verbesserungen -vor allem vom XVIII.
Jahrhundert an- aufweist und aufgrund seiner strategischen Lage einer der meistbesuchten
ganz Asturiens ist. Von der Höhe aus kann man den Berg Naranco sehen und, wenn das Wetter
es erlaubt, auch die „Montes del Sueve“ (Gebirge) und den höchsten Teil der „Picos de
Europa“. Nach diesem obligatorischen Halt beginnen wir den Abstieg in Richtung des
Bevölkerungskerns von San Marcelo und können so die beeindruckende Aussicht auf das Tal
genießen. Zuerst über einen schmalen Pfad und dann über eine asphaltierte Straße erreichen
wir die besagte Ortschaft, die dem Rathaus Salas angehört. An einem Rondell, dass die
Einfahrt in die Autobahn ermöglicht, nehmen wir eine Abzweigung nach links in Richtung
Doriga. Unter Obstbäumen wandern wir zum Fluss Meredal, vorher kommen wir aber an der
„Santa Eulalia de Doriga“- Kirche vorbei; einem Bauwerk romanischen Stils aus dem XII.
Jahrhundert, das mehrere Gräber mit den Schilden der Dorigas bewahrt. In der Nähe befindet
sich auch der Palast von Doriga, ein Herrenhaus aus dem XIV. Jahrhundert, das Wohn- und
Verteidigungs- Zwecken diente. Etwas weiter vorn stoßen wir auf eine Cafeteria, in der wir
eine Pause zum Frühstücken einlegen können. Sobald wir dieses Lokal verlassen, kommen wir
in die Gegend von La Veiguina, wo wir von unserer Route auf einen Pfad nach links
umgeleitet werden, um anschließend einen schmalen und rutschigen Weg Bergab in Richtung
der N-634der zu nehmen. Auf dieser Schnellstraße wandern wir weiter bis La Rodriga und
gelangen an eine Brücke, die den Fluss Narcea überquert, um Cornellana zu erreichen. Die
Route führt nicht durch den Bevölkerungskern, sondern nach dem Überqueren der Brücke nach
links in Richtung des „San Salvador“- Klosters; eines architektonischen Komplexes aus dem
XI. Jahrhundert, der sich durch seine Kirche und dem Zönobium selbst auszeichnet. Nach
Cornellana auszuweichen kann eine gute Option sein, da es sich um die einzige Ortschaft
dieser Etappe handelt, die praktisch alle Dienstleistungen anbietet. Dazu müssen wir auf
der Höhe eines Bazars links abbiegen und der „Avenida José María Caballero“ folgen.
Wir setzen die Route fort und umgehen das Kloster an seiner linken Seite, um entlang der
SL-7 nach Sobrerriba zu gelangen. Dort überqueren wir die Straße, um den schönsten Teil
dieser Etappe, den Aufstieg zum „Alto de Santa Eufemia“ (Berghöhe), zu bewältigen.
Zwischen Tälern und Flüssen wandern wir durch eine idyllische Landschaft, wo wir einatmen
und unsere Lungen mit der sauberen Luft des Berges füllen können. Auf Wegen und Pfaden,
die von Vegetation umgeben sind, kommen wir an einen Steinbruch im Dorf Lamas. Immer
geradeaus, erreichen wir fast das Ufer des Flusses Nonaya, einem Nebenarm des Narcea. Wir
biegen links ab, um nach Quintana und an die „Santiago de Villazón“- Kirche zu gelangen.
Diese kleine Gemeinde hat in den letzten Jahren römische Überreste aus dem XIII.
Jahrhundert in den Fundamenten des antiken Tempels enthüllt. Weiter auf dem primitiven Weg
(Urweg), kommen wir an dem Jakobs- Brunnen vorbei; was die Bedeutung dieses Gebiets für
die Pilger, die durch das Innere Asturiens nach Compostela wanderten, noch einmal unter
Beweis stellt. Wir beginnen einen leichten Aufstieg entlang eines Weges, der sich links
vor uns öffnet und zwischen dem Fluss und dem Berghang verläuft.
„Casazorrina“ erwartet uns nur wenige Meter nach dem Überqueren der Brücke; Wir spazieren
entlang seiner engen Gassen und überqueren die „Pasarela de la Devesa“, eine
Fußgängerbrücke nach Mallecin (nächster Halt: Salas). Vorher müssen wir noch eine
Unterführung unter der Autobahn nehmen und später die Bundesstraße überqueren. Wir folgen
der „Avenida Llaniello“ bis zur „Plaza de la Campa“ und erreichen die (private) Pilger-
Herberge von Salas. Wenn wir uns für die städtische Herberge entscheiden, müssen wir die
„Avenida“ in Richtung des Flusses überqueren und „Casa Pacita“ aufsuchen, wo wir
informiert werden und die Schlüssel für die Herberge erhalten können.
Lokale Informationen
Polizei, medizinische Versorgung, Sehenswürdigkeiten, Restaurants…